09.07.2019 Digitalverband Bitkom wächst auf 1.900 Mitglieder

  • Mitgliederzahl steigt jährlich um mehr als hundert Unternehmen
  • Vorreiter der Digitalisierung aus den Leitbranchen entscheiden sich für Mitarbeit beim Bitkom
  • 1.900tes Mitglied ist das Unternehmen Merck

Berlin, 09. Juli 2019 - Der Digitalverband Bitkom zählt erstmals mehr als 1.900 Direktmitglieder, darunter mehr als 500 Startups. Innerhalb eines Jahres ist damit die Mitgliederzahl um mehr als hundert Unternehmen gestiegen. Als 1.900tes Mitglied begrüßt Bitkom Merck, ein Wissenschafts- und Technologieunternehmen mit den Schwerpunkten Healthcare, Life Science und Performance Materials. Neben Unternehmen aus der klassischen IT- und Telekommunikationsbranche entscheiden sich auch zahlreiche Vorreiter der digitalen Transformation aus den Leitbranchen der deutschen Wirtschaft für eine Mitwirkung im Bitkom. „Austausch und Zusammenarbeit ist der Schlüssel für das Gelingen der Digitalisierung in Deutschland. Bitkom bringt die Vorreiter auf dem Weg in die digitale Wirtschaft aus den deutschen Leitbranchen zusammen mit Startups und klassischen IT- und Telekommunikationsanbietern“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

In den vergangenen Monaten konnte Bitkom unter anderem im Bereich Banking & Finance die Comdirect Bank, die Commerzbank, die Degussa Bank, die Privatbank Hauck & Aufhäuser sowie den Token-Spezialisten Odilia als neue Mitglieder gewinnen. Darüber hinaus werden durch die Beitritte der digitalen Versicherungsplattform Friendsurance, dem digitalen Schaden- und Unfallversicherer Neodigital Versicherung sowie der W&W brandpool, in der die digitalen Aktivitäten der Wüstenrot & Württembergischen gebündelt werden, die Aktivitäten rund um InsurTech weiter gestärkt. Im Health-Bereich arbeiten künftig neben Merck auch die Pharmaunternehmen Novartis und Lilly sowie der Video-Sprechstunden-Anbieter Kry mit. Aus dem Energie-Sektor haben sich nicht nur E.ON und die EnBW für den Bitkom entschieden, sondern auch Envelio, die eine Plattform zur digitalen Transformation der Energienetze bereitstellen, und der Elektromobilitäts-Dienstleister Chargery. Ausgebaut wird auch der Mobilitäts-Bereich durch die Neu-Mitglieder Schaeffler, Intelligent Apps, die mit myTaxi die weltweit erste Taxi-App für die direkte Verbindung zwischen Fahrgästen und Fahrern entwickelt haben und die Mobilitäts-Dienstleister Turo Germany und Tracks. Rund um das Thema Internet of Things (IoT) engagieren sich künftig Miele sowie das Softwareunternehmen Parametric Technology im Bitkom. Der Bereich Handel und E-Commerce wird verstärkt durch die Metro AG, Zalando, das Handwerkerportal MyHammer sowie die Vergleichsportale Check24 und Verivox. Gleich eine ganze Reihe von Unternehmen, die sich mit Identitätsmanagement beschäftigen, arbeiten künftig im Bitkom mit, unter anderem Verimi, IDnow, WebID Solutions, Signicat und die Identity Trust Management AG.

Auch zahlreiche Unternehmen aus der klassischen IT sind jüngst Bitkom-Mitglied geworden. Dazu gehören der Open-Source-Pionier Suse Linux, der eGovernment-Spezialist Axians Infoma, der Anbieter von High Performance Computing Cray Computer Deutschland, die IT-Dienstleister Eucon Digital und pmOne sowie der Social-Media-Dienst Twitter.

Damit vertritt Bitkom jetzt erstmals mehr als 1.900 Unternehmen direkt und bündelt darüber hinaus als Spitzenverband die Interessen von weiteren Bundes- und Regionalverbänden. 80 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, weitere 8 Prozent kommen aus dem restlichen Europa und 8 Prozent aus den USA. 4 Prozent stammen aus Asien, davon die meisten aus Japan. Bitkom vertritt die Unternehmen unter anderem im europäischen Spitzenverband Digital Europe, im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), in den Arbeitsgruppen des Digitalgipfels, der Allianz für Cybersicherheit, bei Deutschland sicher im Netz sowie beim Deutschen Institut für Normung (DIN) und im Senat der Akademie der Technikwissenschaften Acatech. Die Bitkom-Mitglieder erzielen allein mit IT- und Telekommunikationsleistungen jährlich Umsätze von 190 Milliarden Euro, darunter Exporte in Höhe von 50 Milliarden Euro. Sie beschäftigen in Deutschland mehr als 2 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.